Frankens Bürger gerecht bei den Härtefall-Geldern beteiligen!

Pres­se­er­klä­rung vom 7.3.2019
Fran­kens Bür­ger dro­hen bei der Rück­zah­lung aus dem mit 50 Mil­lio­nen Euro gefüll­ten Här­te­fall­fonds für Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge (Strabs) ziem­lich leer aus­zu­ge­hen.
Hin­ter­grund ist, dass der ober­baye­ri­sche Chef der Staats­kanz­lei und erklär­ter Strabs-Abschaf­fungs-Geg­ner, Flo­ri­an Herr­mann (CSU), Rück­zah­lungs­re­geln im Sinn hat, die pri­mär Eigen­tü­mern im Süden des Frei­staa­tes nüt­zen wer­den.
Die Strabs wur­de end­lich 2018 abge­schafft. Auch der Frän­ki­sche Bund hat­te gegen die­se unge­rech­te „frän­ki­sche Son­der­steu­er“ gekämpft. Im CSU-FW-Koali­ti­ons­ver­trag wur­de schließ­lich ein Här­te­fall­fonds für die Rück­zah­lun­gen 2014–2017 in Höhe von 50 Mio. EUR ver­ein­bart. Dies sind aber wohl nicht mal 10 % der in die­ser Zeit von den Bür­gern in Bay­ern gezahl­ten Strabs-Gel­der. Bereits dies ist Fran­kens Bür­ger gegen­über unge­recht, weil abseh­bar ein erheb­li­cher Anteil der in die­ser Zeit ent­rich­te­ten Strabs-Gel­der in Fran­ken gezahlt wur­de.
Dass sich im Koali­ti­ons­ver­trag Flo­ri­an Herr­mann durch­ge­setzt hat, wur­de auch an der ers­ten Ende 2018 durch­ge­si­cker­ten Här­te­fall-Defi­ni­ti­on deut­lich, näm­lich z.B. hohe Ein­zel­be­trä­ge in 6-stel­li­ger Höhe. Weil es die­se in Fran­ken wohl nicht gibt, war dies Anlass für den Frän­ki­schen Bund, sich auch 2019 des The­mas anzu­neh­men und an den FW-Fran­ken­spre­cher und alle frän­ki­sche Abge­ord­ne­te den aus dem Anhang ersicht­li­chen Brief zu über­ge­ben.
Über die Ver­tei­lung der 50 Mio. soll eine Arbeits­grup­pe bis Ende März 2019 Kri­te­ri­en fin­den, nach denen beson­ders betrof­fe­ne Grund­be­sit­zer eine Rück­erstat­tung bekom­men.
Joa­chim Kalb

Sie­he dazu auch einen offe­nen Brief an den „Fran­ken­spre­cher“ der Frei­en Wäh­ler im baye­ri­schen Land­tag Dr. Bau­er und an die frän­ki­schen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten.

Frankenmedaille 2018 an Helmut Haberkamm


Der Frän­ki­sche Bund ver­lieh die Fran­ken­me­dail­le 2018 an Dr. Hel­mut Haberkamm, den frän­ki­sche Schrift­stel­ler, beson­ders auch für sei­ne Ver­diens­te als Initia­tor und Mit­or­ga­ni­sa­tor des frän­ki­sche Mund­Art-Fes­ti­vals „Edzerd­la“, das in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal in Burg­bern­heim statt­fand.

Die Ver­lei­hung fand am 1.7.2018 in Dachs­bach, dem Geburts­ort von Hel­mut Haberkamm, im Rah­men der Ver­an­stal­tung „Kunst in Dachs­bach“ statt.

Ein Bericht unse­rer Ver­eins­zeit­schrift „Wir in Fran­ken“

Hier ein exter­ner Pres­se­be­richt dazu

unse­re Pres­se­mit­tei­lung

Tag der Franken 2018 in Ansbach

Tag der Franken in Ansbach am 1. Juli


Der Tag der Fran­ken wur­de am 1. Juli in Ans­bach began­gen. Wir dür­fen auch dar­an erin­nern, dass unser Ver­ein maß­geb­lich dar­an mit­ge­wirkt hat, dass die­ser Tag seit 2006 offi­zi­ell gefei­ert wird. Bis dahin wur­de der Tag öffent­lich bereits 15 Mal vom Frän­ki­schen Bund gefei­ert.

Hier ein paar Bil­der von unse­rem Info­stand, an dem sich sehr vie­le Inter­es­sier­te infor­mier­ten.

ein aus­führ­li­cher Bericht auf unse­rer Ver­eins­zei­tung

Pres­se­er­klä­rung zum Tag der Fran­ken in Ans­bach

Nachruf auf Fritz Roßteuscher

Am 4. Febru­ar 2018 ver­starb – im Alter von 87 Jah­ren – Fritz Roß­teu­scher. Er war am 1. Janu­ar 1997 dem Frän­ki­schen Bund e.V. bei­getre­ten, dem er bis zu sei­nem Tod die Treue gehal­ten hat.
Fritz Roß­teu­scher war eine außer­ge­wöhn­li­che Per­sön­lich­keit. Bereits im Alter von 36 Jah­ren wur­de er Bür­ger­meis­ter des – weit über den Land­kreis Schwein­furt hin­aus bekann­ten – Kräu­ter­dor­fes Schweb­heim in Main­fran­ken. Die­ses Amt übte er 24 Jah­re lang aus. Im Jah­re 1989 brach­te er – als Pilot­pro­jekt für den Frei­staat Bay­ern – die öko­lo­gi­sche Flur­be­rei­ni­gung auf den Weg. Er wur­de Ehren­bür­ger sei­ner Gemein­de und mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz aus­ge­zeich­net. Neben sei­ner Natur­ver­bun­den­heit zeich­ne­te ihn sei­ne Lie­be zur frän­ki­schen Hei­mat aus. Er sorg­te zum Bei­spiel dafür, dass stets der „Rechen“ auf erhöh­tem Stand­punkt zu „weiß-blau“ weh­te.

Sein Andenken wer­den wir in sehr guter Erin­ne­rung behal­ten.
Heri­bert Reusch

Neue Regionalstruktur des Fränkischen Bundes

Neue Regionalstruktur des Fränkischen Bundes

Wir haben uns im Vor­stand des Frän­ki­schen Bun­des e.V. Gedan­ken über die Struk­tur des Ver­eins gemacht und über­legt, wie wir die Arbeit vor Ort wie­der bele­ben kön­nen.
Zur­zeit orga­ni­siert sich der Ver­ein nach Sat­zung in einen Lan­des­ver­band und meh­re­re Kreis­ver­bän­de. Die­se Struk­tur „lebt“ jedoch nicht mehr.

  • Es gibt nur weni­ge Kreis­ver­bän­de, die noch etwas aktiv sind, und auch die haben kei­nen nach Sat­zung gewähl­ten Vor­stand mehr
  • Die Struk­tur ist zu groß für die Mit­glie­der­zahl des Ver­eins.
  • Die Leu­te sol­len sich, wenn sie sich lokal enga­gie­ren, mit Sach­the­men beschäf­ti­gen und nicht mit ver­eins­in­ter­ner Orga­ni­sa­ti­on
  • Jun­ge Leu­te – die wir drin­gend brau­chen – wer­den von sol­cher „Ver­eins­meie­rei“ eher abge­schreckt. Sie wol­len pro­jekt­be­zo­gen im Team an einem The­ma arbei­ten und sich nicht mit Ver­eins­ver­wal­tung beschäf­ti­gen.

Wir haben uns des­halb fol­gen­de Ände­rung über­legt:
An Stel­le der bis­he­ri­gen Kreis­ver­bän­de tre­ten „Regio­nal­grup­pen“. Die­se orga­ni­sie­ren sich selbst in locke­rer Form.. Sie sind kei­ne offi­zi­el­len Glie­de­run­gen des Ver­eins, müs­sen des­halb auch kei­nen Vor­stand wäh­len oder sich mit sons­ti­gen Ver­wal­tungs­auf­ga­ben beschäf­ti­gen.
Die Regio­nal­grup­pen benen­nen „Ansprech­part­ner“. Die­se sind die Ver­bin­dungs­leu­te zum Ver­eins­vor­stand und sol­len den Anstoß für Aktio­nen vor Ort geben. Dafür erhal­ten sie von der Mit­glie­der­ver­wal­tung die Adres­sen der Ver­eins­mit­glie­der in ihrer Regi­on.. Die Regio­nal­grup­pen bestim­men ihre Ansprech­part­ner selbst.
Auf­ga­be der Regio­nal­grup­pen soll es sein, die Zie­le des Frän­ki­schen Bun­des vor Ort zu för­dern, für den Ver­ein zu wer­ben und neue Mit­glie­der und Akti­ve zu gewin­nen. Wir stel­len uns vor, dass die Ansprech­part­ner zunächst ein zwang­lo­ses Tref­fen in Form eines Stamm­ti­sches orga­ni­sie­ren, bei dem dann wei­te­re Akti­vi­tä­ten bera­ten wer­den kön­nen.
Schön wäre es, wenn jede Regio­nal­grup­pe wenigs­tens ein­mal im Jahr in ihrem Gebiet eine Ver­an­stal­tung durch­führt, zum Bei­spiel:

  • einen Infor­ma­ti­ons­stand
  • eine kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tung mit Bezug zu Fran­ken, dabei Wer­bung für den FB
  • eine öffent­li­che poli­ti­sche Dis­kus­si­on o.ä.

An die­se neue Struk­tur möch­ten wir auch die Sat­zung anpas­sen, in der die Glie­de­rung des Ver­eins in Lan­des­ver­band und Kreis­ver­bän­de gere­gelt ist. Es soll nur noch den Ver­ein „Frän­ki­scher Bund e.V.“ ohne wei­te­re for­ma­le Glie­de­rung geben.
Eine Sat­zungs­än­de­rung kann nur die Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlie­ßen. Wir wer­den des­halb bei der nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung die­se Ände­rung zur Abstim­mung vor­le­gen.
Wir möch­ten aber bereits jetzt damit begin­nen, uns nach die­ser neu­en Struk­tur zu orga­ni­sie­ren. Wir wer­den dem­nächst den Ansprech­part­nern die sich bereits bereit erklärt haben, die­se Funk­ti­on zu über­neh­men, die Mit­glie­der­lis­ten für ihre Regi­on zuschi­cken. Dann kann die Arbeit vor Ort mit hof­fent­lich neu­em Schwung begin­nen.
Neben den Regio­nal­grup­pen möch­ten wir the­men­ori­en­tier­te Pro­jekt­grup­pen för­dern. Wenn sich zu einem The­ma ein Pro­jekt­ko­or­di­na­tor fin­det (er muss nicht unbe­dingt der ganz gro­ße Fach­mann in die­sem The­ma sein), dann kann man über ver­schie­de­ne Kanä­le („Wir in Fran­ken“, Home­page, News­let­ter, geziel­tes Anspre­chen…) Mit­strei­ter suchen. Sol­che Grup­pen kön­nen auch zeit­lich begrenzt aktiv sein, um ein bestimm­tes Ziel zu errei­chen.
Wir vom Ver­eins­vor­stand wer­den uns bemü­hen, Regio­nal­grup­pen und Pro­jekt­grup­pen so gut wie mög­lich zu unter­stüt­zen. Natür­lich bekom­men sie von uns Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al, Auf­kle­ber usw. für die Wer­bung, even­tu­ell auch die „Hard­ware“ für einen Info­stand und, so gut wir kön­nen, Bera­tung und Unter­stüt­zung.
Wenn genü­gend Inter­es­se besteht, wer­den wir auch einen Infor­ma­ti­ons­tag für die Ansprech­part­ner orga­ni­sie­ren, an dem wir prak­ti­sche Hil­fe­stel­lung (z.B. wie muss ich einen Info­stand bei der Gemein­de geneh­mi­gen las­sen) anbie­ten und bei dem Ide­en aus­ge­tauscht wer­den kön­nen.

Wir hof­fen, dass wir mit die­sem neu­en Anlauf wie­der mehr Leben in den Ver­ein brin­gen und drin­gend benö­tig­te jün­ge­re Mit­glie­der und Akti­ve gewin­nen kön­nen.

Zu jüngsten nicht-repräsentativen Umfragen bezüglich einer Loslösung des Freistaats Bayern aus der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung der Ver­ei­ne Frän­ki­scher Bund e.V. (Frei­staat Bay­ern) und Hen­ne­berg-Itz­grund-Fran­ken e.V. (Frei­staat Thü­rin­gen)

Die Ver­ei­ne Frän­ki­scher Bund e.V. (Frei­staat Bay­ern) und Hen­ne­berg-Itz­grund-Fran­ken e.V. (Frei­staat Thü­rin­gen) distan­zie­ren sich von sepa­ra­tis­ti­schen Bestre­bun­gen im Frei­staat Bay­ern zur Los­lö­sung des­sel­bi­gen aus der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, wel­che dort immer wie­der von der Bay­ern­par­tei und meh­re­ren Poli­ti­kern der CSU vor­ge­tra­gen wer­den.
Die bei­den Ver­ei­ne beken­nen sich aus­drück­lich zur Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und zur Euro­päi­schen Uni­on.
Die bei­den Ver­ei­ne ste­hen eben­falls zum Euro­pa der Regio­nen, wel­ches nicht im Kon­flikt zu den aktu­el­len Natio­nal­staa­ten steht. Eben­so ste­hen die­se für regio­na­le Wirt­schafts­kreis­läu­fe und die Stär­kung regio­na­len Bewusst­seins als Gegen­be­we­gung zu bzw. Ant­wort auf zuneh­men­den über­trie­be­nem Natio­na­lis­mus und völ­kisch-faschis­tisch moti­vier­tem Gedan­ken­gut.
Die bei­den Ver­ei­ne hal­ten aus meh­re­ren Grün­den ein Bun­des­land Fran­ken, wel­ches bis zu sechs Mil­lio­nen Ein­woh­ner haben könn­te, für sinn­voll. In die­sem Zusam­men­hang wei­sen die Ver­ei­ne dar­auf hin, dass der­zeit elf der ins­ge­samt 16 Bun­des­län­der weni­ger als vier­ein­halb Mil­lio­nen Ein­woh­ner auf­wei­sen. Dies ist im Inter­es­se eines fai­ren und zukunfts­si­che­ren Län­der­fi­nanz­aus­glei­ches und wei­te­rer volks­wirt­schaft­li­cher Aspek­te, wie z.B. mög­lichst gerin­ger Pro-Kopf-Ver­wal­tungs­kos­ten, nicht ver­ant­wort­bar.
Die bei­den Ver­ei­ne for­dern die seit 1949 aus­ste­hen­de all­ge­mei­ne Neu­glie­de­rung des Bun­des­ge­bie­tes nach Arti­kel 29 des Grund­ge­set­zes, bei der Bun­des­län­der mit ein­heit­lich etwa fünf bis zehn Mio. Ein­woh­nern ent­ste­hen soll­ten. Denn zu gro­ße Bun­des­län­der erfor­dern eine Mitt­le­re Ver­wal­tungs­ebe­ne, u.a. die Regie­rungs­be­zir­ke in Bay­ern, Baden-Würt­tem­berg und Nord­rhein-West­fa­len, was aus volks­wirt­schaft­li­cher Sicht und im Inter­es­se des Sub­si­dia­ri­täts­prin­zips unbe­dingt ver­mie­den wer­den muss. Im Inter­es­se demo­kra­tisch legi­ti­mier­ter Ver­tre­tun­gen und Struk­tu­ren stel­len die Ver­ei­ne u.a. auch die von der dor­ti­gen Lan­des­re­gie­rung ein­ge­setz­ten Regie­rungs­prä­si­di­en im Frei­staat Bay­ern eben­falls gene­rell in Fra­ge. Die seit 1949 prak­ti­zier­te Lan­des­ent­wick­lungs­po­li­tik des Frei­staats Bay­ern zei­ge zudem lei­der sehr ein­drucks­voll, wie vor allem in der Flä­che zu gro­ße Bun­des­län­der zu ein­sei­ti­ger För­de­rung ein­zel­ner Regio­nen, hier Ober­bay­ern und spe­zi­ell Mün­chen, und damit zu sys­te­ma­ti­scher Schwä­chung der ande­ren Regio­nen füh­ren. Das aktu­el­le Pro­gramm Invest in Bava­ria set­ze die­se Lan­des­po­li­tik dort nahe­zu unver­än­dert fort. Im Ver­gleich dazu fällt die seit 1990 im Frei­staat Thü­rin­gen prak­ti­zier­te Bevor­zu­gung der Regi­on Erfurt-Wei­mar-Jena auf Grund der deut­lich gerin­ge­ren Grö­ße die­ses Bun­des­lan­des in ihren Aus­wir­kun­gen nur rela­tiv schwach aus.
Für den neu­en Zuschnitt der Bun­des­län­der müs­sen aktu­el­le Wirt­schafts­räu­me, Metro­pol­re­gio­nen, Kul­tur­räu­me und his­to­risch gewach­se­ne Struk­tu­ren in Über­ein­stim­mung und Ein­klang gebracht wer­den. Dies ist nach Auf­fas­sung der bei­den Ver­ei­ne mit nur weni­gen etwas grö­ße­ren Ver­än­de­run­gen und etwas Fein­schliff durch­aus mög­lich. So lässt sich die Anzahl der Bun­des­län­der von der­zeit 16 auf etwa elf Bun­des­län­der redu­zie­ren.