Tag der Franken – Fahnenhissung auf der Schaumburg

Die zentrale Feier zum Tag der Franken musste in diesem Jahr leider ausfallen. Aber an vielen Orten gab es kleine Feiern unter der Frankenfahne. Die Regionalgruppe Itzgrund-Henneberg des Fränkischen Bundes veranstaltete, zusammen mit dem Schaumburg-Verein Schalkau e.V., am 2.7.2020 eine Fahnenhissung auf der Schaumburg.

Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein hielt einen Kurzvortrag zum Thema „Burg Schaumberg und Gericht Schalkau – eine typisch fränkische Angelegenheit“

Die Herren von Schaumberg waren ein fränkisches Adelsgeschlecht mit räumlichen Schwerpunkten deren Besitzes im Sonneberger Hinterland und später in der Fränkischen Schweiz. Sie gehörten innerhalb der Fränkischen Reichsritterschaft dem Kanton Gebürg an.

Gut geschützt mit fränkischer Gesichtsmaske und reiner Luft

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich der Presse mit einem Mund-Nasen-Schutz im bayerischen Rautendesign gezeigt. Wir haben ihm ein schöneres Modell geschickt:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
für den Fall, dass Ihr Mund-Nasen-Schutz mit dem bayerischen Rautenmuster mal desinfiziert werden muss, erlauben wir uns, Ihnen ein alternatives Modell zu überreichen. Zusammen mit der frischen und reinen fränkischen Luft Ihrer Heimat sind sie damit bestimmt gut geschützt!

Fahnenhissung auf dem Staffelberg

Leider muss auch diese Veranstaltung ausfallen!

Liebe Staffelbergfreunde,

die diesjährige Fahnenhissung auf dem Staffelberg findet am Samstag, 25. April, gg. 14.30 Uhr statt. Musikalisch umrahmt in diesem Jahr der Männerchor Seltendorf aus der Gemeinde Frankenblick im Landkreis Sonneberg, Thüringen, die Fahnenhissung und gibt auch ein kleines Konzert beim gemütlichen Beisammensein in der Klause, evtl. auch in der Kapelle. Auch unsere Musiker werden, bei gutem Wetter, vertreten sein.

Adam Stöcklein

Wird das Hennebergische Museum nun wieder fränkischer?

Foto:  Reinhold Möller

Fränkischer Bund wünscht sich Bekenntnis zur fränkischen Kultur

Das ehemalige Kloster Veßra wurde, eigentlich im Bistum Würzburg gelegen, vom Hochstift Bamberg gegründet und war lange Zeit das kirchliche Zentrum des Henneberger Landes gewesen. Die Klosterkirche fungierte weiterhin für viele Jahrhunderte als Grablege der fränkischen Grafen von Henneberg. Heute finden sich im Hennebergischen Museum Dauerausstellungen zur Regionalgeschichte und zum fränkischen Fachwerkbau. Die Freilichtausstellung der Fachwerkhäuser zeigt fast ausschließlich fränkisches Fachwerk. Es gibt, zu Festivitäten im Hennebergischen Museum genutzt, eine Kommunalbrauerei und ein Kommunalbackhaus, beides auf fränkischem Recht beruhendes fränkisches Brauchtum.
Dazu erklärt Martin Truckenbrodt, Sprecher der Regionalgruppe Itzgrund-Henneberg und 3. Vorsitzender des Vereins Fränkischer Bund e.V.: „Wir würden uns sehr freuen, wenn die neue Direktorin des Hennebergischen Museums auch den Blick nach Süden werfen würde. Wir würden uns sehr freuen, wenn sie auch die Zusammenarbeit mit den Freilichtmuseen in Fladungen, Bad Windsheim, Kleinlosnitz und Wackershofen suchen würde. Denn de facto ist das Hennebergische Museum auf Grund seiner Inhalte das fränkische Freilichtmuseum des Freistaats Thüringen. Wir würden es sehr begrüßen, wenn man diese Bezeichnung zukünftig als Untertitel verwenden würde. Im 30. Jahre der Deutschen Einheit sollte das doch möglich sein.“
Das Hennebergische Museum befindet sich seit einigen Jahren im Besitz des Freistaats Thüringen und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Träger ist der Hennebergisch-Fränkische Geschichtsverein, welcher sowohl im heutigen Südthüringen als auch im heutigen Unterfranken präsent und aktiv ist.

Gemeinsame Werbeaktion von Fränkischem Bund und ESC Haßfurt Hawks zum „Tag der Franken“ 2020 in Haßfurt

Pünktlich zur Bayernliga-Aufstiegsrunde, die der ESC in diesem Jahr souverän als Grunddurchgangserster erreichen konnte, bewerben der ESC Haßfurt und der Fränkische Bund den dieses Jahr am Sonntag den 5 . Juli 2020 in der Kreisstadt stattfindenden 15. „Tag der Franken”.
Veranstaltet wird der „Tag der Franken“ dieses Jahr von der Stadt Haßfurt und im Rahmen dieser Feierlichkeiten wird der Fränkische Bund sowohl mit einem Stand vertreten sein, als auch das 2.„Gesamtfränkische Kirchweihtreffen“ im Rahmen des Kulturprogramms veranstalten.

Manuel Ketz vom Fränkischen Bund und Andreas Kurz vom ESC Haßfurt mit dem neu angebrachten Banner zum Tag der Franken 2020 in Haßfurt

Aber genauso wie die „Kerwa“ zu Franken, gehört natürlich das Eishockey traditionell nach Haßfurt und so ist es wunderbar, dass mit dem ESC Haßfurt, das wohl derzeit größte sportliche Aushängeschild der Kreisstadt am Main, mit dem Fränkischen Bund zusammen für dieses Veranstaltungs-Highlight wirbt.
Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Zuschauer im Stadion, als auch später am „Tag der Franken“ die sportlichen und kulturellen Höhepunkte mitverfolgen werden und hoffen selbstverständlich auf den bestmöglichen Erfolg für unsere Eishockey Cracks.

Gemeinsam für Franken

der Verein Henneberg-Itzgrund-Franken schließt sich dem Fränkischen Bund an

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Unser Schwesterverein Henneberg-Itzgrund-Franken e.V. hat beschlossen, sich dem Fränkischen Bund e.V. anzuschließen. Auf Antrag der beiden Vorsitzenden Martin Truckenbrodt und Wolfgang Peter hat dies die außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins am 26.10.2019 beschlossen.
Auszug aus dem Antrag: “Im Rahmen des ersten länderübergreifenden Tages der Franken 2019 in Sonneberg und Neustadt bei Coburg erklärte seit 1990 erstmals ein Thüringer Ministerpräsident, dass Franken bis an den Rennsteig reicht. Er stellte außerdem eine entsprechende Überarbeitung der Schulmaterialien in Aussicht. Wir können damit das Kernanliegen unseres Vereins zumindest ansatzweise als erfüllt betrachten. … Aus Sicht der Antragsteller gibt es nun auch keinen strategisch wichtigen Grund mehr, um einen separaten Verein mit Sitz in Freistaat Thüringen zu betreiben. Die Antragsteller sehen daher mehr Sinn darin, sich dem Fränkischen Bund anzuschließen, um so den Fokus stärker auf das gesamt-fränkische Engagement für die Kulturregion Franken zu legen. Die Mitglieder unseres Vereins können und sollen sich zukünftig in den Regionalgruppen 1 und 2 des Fränkischen Bundes neu organisieren und engagieren.”
Der Verein Henneberg-Itzgrund-Franken hat in der Mitgliederversammlung seine Auflösung zum 31.12.2019 beschlossen. Die Mitglieder sollen einen Aufnahmeantrag für den Fränkischen Bund stellen. Die Mitgliedschaft dort beginnt am 1.1.2020, die Zeit der Mitgliedschaft bei HIF wird auf den Fränkischen Bund übertragen.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit für Franken!

Pressemitteilung

 

Frankenmedaille 2019 ging an Bodo Ramelow, Frank Rebhan, Dr. Heiko Voigt.

Die Verleihung fand am 9.10.2019 in der Staatskanzlei in Erfurt statt.

Foto: TSK

Der Fränkische Bund e.V. hat am Montag, 9.10.2019 in der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt die Frankenmedaille 2019 an
den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen, Herrn Bodo Ramelow,
den Oberbürgermeister der Stadt Neustadt bei Coburg, Herrn Frank Rebhan
und den Bürgermeister der Stadt Sonneberg, Herrn Dr. Heiko Voigt
verliehen.

Begründung:
Frank Rebhan und Dr. Heiko Voigt haben gemeinsam den ersten länderübergreifenden „Tag der Franken“ in ihren Städten möglich gemacht und hervorragend organisiert.
Bodo Ramelow hat durch seine Teilnahme und seine Reden als erster Ministerpräsident Thüringens bestätigt, dass der südliche Teil Thüringens fränkisch geprägt ist.

In seiner Laudatio hob unser Vereinsmitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied, der frühere Bayerische Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein für den Fränkischen Bund hervor, dass sich die drei Geehrten “mit der Durchführung des ersten grenzüberschreitenden Tags der Franken für Franken verdient gemacht haben”. Sie hätten damit unterstrichen, “dass historisch-kulturelle Prägungen von Regionen nicht durch politisch-administrative Grenzen aufgehoben werden.”

Bodo Ramelow:
„Der Tag der Franken war für mich eine tolle Veranstaltung, bei der die Gemeinschaft zwischen Ost und West erlebbar war. Das Fränkische an Thüringen ist ein hohes Gut für mich und ich bin stolz auf diese Ehrung. Vielen Dank!“

Dr. Heiko Voigt bedankte sich auf Facebook:
„Ich habe die Fränkische Verdienstmedaille sehr gerne angenommen und fühle mich ebenso wie mein Amtskollege Oberbürgermeister Frank Rebhan außerordentlich geehrt.
Wir beide haben die Ehrung stellvertretend für alle Bürger in Sonneberg und Neustadt entgegen genommen, die den Tag der Franken erst durch ihren Einsatz vor und hinter den Kulissen zu einem solchen Erfolg gemacht haben. Ich sehe diese Auszeichnung als ein großartiges Zeichen für das Zusammenwachsen Sonnebergs mit unseren fränkischen Nachbarn an und bin mir sicher, dass aus dieser Ehrung Kraft für viele weitere gemeinsame fränkische Projekte entstehen kann. Insofern ist die heute verliehene Fränkische Verdienstmedaille für uns eine Art Beschleuniger, unseren Weg des Miteinanders über Landesgrenzen hinweg konsequent fortzusetzen.“ 

Bildergalerie
Pressemitteilung

 

Leserbrief zu Markus Söder

Leserbrief zum Kurierartikel vom 3./4. August S. 1 „Ländliche Regionen profitieren kaum“, vom 5. August S. 6 „Der Gut-fürs-Klima Söder“ sowie vom 6. August S. 8 „CSU-Fraktion hinter Söder“.

Leserbrief:
Der wundersamen Wandlung unseres „Politshowmeisters“ zum jetzt „gut fürs Klima“ Ministerpräsidenten (Kurier 5.8.) kann man einen gewissen Unterhaltungswert bei mangelnder Glaubwürdigkeit zubilligen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem diese Söder-Show nicht wohlwollend von den Medien unterstützt wird. Der gelernte Journalist passt aber auch zu gut in unsere Zeit des „Ankündigungsjournalismus“. Klimaschutz ins Grundgesetzt aufnehmen – Hurra Herr Söder, prima, damit ist alles gelöst, wenn es in den Gesetzen und Verordnungen steht.
„An Dreeg Herr Pfarrer“, nichts ist gelöst! Gerade im Bundesland Bayern fehlt es an wirksamen und flächendeckenden Kontrollen, was Umweltregeln und Gesundheit (Lebensmittelskandale) betrifft, sowie den Tierschutz in der Massentierhaltung, Steuergerechtigkeit usw. – Papier ist geduldig. So gibt es überschwängliches Lob für die Übernahme der Forderungen des sog. „Bienenvolksbegehrens“ in ein Umweltgesetz. Würde man die täglichen Verstöße dagegen in der Zeitung auflisten, wäre kein Platz mehr für die Söder-Show-Einlagen. Sein Stellvertreter Aiwanger reist unermüdlich im Land herum und wettert zusammen mit Vertretern der industriellen Landwirtschaft gegen das eigene Gesetz.
Gerade dieser Tage wird wieder deutlich, wie wenig Söder geneigt ist, wirklich entscheidende und längst überfällige Weichenstellungen vorzunehmen. Seit 1999 kommt alle Jahre wieder (Kurier 3./4.8) die „Erfolgsmeldung“ der mit erheblichen Mitteln staatlich finanzierten Aktion, die weltweit für Industrieansiedlungen im Bundesland Bayern wirbt. Seit es diese kontraproduktive Aktion „Invest in Bavaria“ gibt, gehen in der Regel mindestens 80 – 90 % der damit erworbenen Investitionen (=Arbeitsplätze) nach München und in den Münchner Speckgürtel. Im Klartext: Nicht bezahlbarer Wohnraum, Verkehrskollaps, Landschaftszerstörung, und, und, und sind Folge dieser von einem „Franken“ (Söder) bedenkenlos weiter geförderten unsinnigen Maßnahme. Es wäre doch mal ein schöner Zug von unserer Tages-zeitung zusammenzutragen, wieviel Arbeitsplätze und Fremdansiedlungen man durch dieses „Invest in Barvaria“ in Oberbayern und wieviel in „Ober“franken insgesamt seit 1999 geschaffen worden sind. Seltsam auch, als die Freien Wähler noch nicht in Regierungsverantwortung waren, da sind sie zusammen mit den Grünen und der SPD jedes Jahr Sturm gegen Invest in „Obb“ gelaufen. Jetzt tun das nur noch die Grünen glaubwürdig.
Aus bescheidener fränkischer Sicht wäre es doch schon ganz nett, wenn man z.B. beim Frühschoppen im Leupser Wirtshaus mal ein Handy-Netz hätte, um daheim anrufen zu können, ob die Klöß schon fertig sind!

Joachim Kalb, Neunkirchen/Main

Tag der Franken 2019

Am 2. Juli war der Tag der Franken

Am 2.Juli 1500 wurde der “Fränkische Reichskreis” gegründet.

Markus Söder kam nicht zur Feier nach Neustadt und Sonneberg,
aber der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow besuchte unseren Stand und unser Kirchweihtreffen.

Hier gibt es Bilder vom Tag der Franken
 

Gesamtfränkisches Kirchweitreffen

Im Rahmen des Tags der Franken 2019 fand am 7. Juli 2019 in Neustadt bei Coburg ein Gesamtfränkisches Kirchweihtreffen statt. Die Vereine Henneberg-Itzgrund-Franken e.V. und Fränkischer Bund e.V. möchten damit einen Beitrag zur Förderung der Kulturregion Franken und speziell dieses Jahr auch der Deutschen Einheit leisten.

Details auf der Website zur Fränkischen Kirchweih

Unsere Pressemitteilung in einigen Zeitungen

Neue Henneberger Zeitung

Vereine planen schon das zweite gesamtfränkische Kirchweitreffen

Es wird auch ein 2. Gesamtfränkisches Kirchweihtreffen geben

Große Fahnentausch-Aktion

 


Der Fränkische Bund bietet anlässlich der Fahnenhissung auf dem Staffelberg allen Franken an, vorhandene Bayern-Fahnen mit weiß-blauer Raute gegen eine Frankenfahne („Fränkischer Rechen“) einzutauschen. Für die in Thüringen und Baden-Württemberg gelegenen fränkischen Regionen gilt dies entsprechend auch für die Fahnen dieser Bundesländer.
Wer seine Fahne tauschen möchte, wird gebeten, sich mit vollständiger Anschrift per Mail an
frankenfahne@fraenkischer-bund.de
oder an
Fränkischer Bund e.V.
Postfach 100345
95403 Bayreuth
zu wenden. Die ersten drei Interessenten pro Landkreis erhalten im Rahmen des Fahnentausches die Frankenfahne (90×150 cm) geschenkt.

Franken ist eine historisch gewachsene Region mit gemeinsamer Sprache, Architektur, Geschichte und Kultur. Frankens regionale Vielfalt ist dabei gleichzeitig das verbindende Element. Als Ausdruck des fränkischen Zusammengehörigkeitsgefühls hat sich in den letzten Jahrzehnten der „Fränkische Rechen“ als das fränkische Symbol schlechthin entwickelt.
In Franken lässt sich damit Heimatverbundenheit viel besser ausdrücken, als durch die weiß-blaue Raute, die auf ein niederbayerisches Adelsgeschlecht (Grafen von Bogen) zurück geht und die meist lediglich an München, das Voralpenland oder das Oktoberfest denken lässt, aber kaum an Franken. Gerade in Zeiten der Globalisierung ist aber die Besinnung auf die regionalen Wurzeln wichtig, und dafür braucht es für einen heimatbewussten Franken ein fränkisches Symbol – wie eben den “Fränkischen Rechen”.

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