Fränkischer Bund zum Braveheart-Söder: William Wallace würde für ein Bundesland Franken kämpfen

Markus Söders Kostümierung bei der Fastnacht in Franken in Veitshöchheim sorgt für Gesprächsstoff

Markus Söder verkleidete sich dieses Jahr an der Fastnacht in Franken in Veitshöchheim als Braveheart bzw. als schottsicher Freiheitskämpfer William Wallace. Der Fränkische Bund würde sich mehr William Wallace in Markus Söder wünschen. Die Farben Schottlands – weiß und blau – erinnern zwar auf den ersten Blick an die Staatsflagge des Freistaats Bayern. William Wallace war jedoch ein schottischer Freiheitskämpfer gewesen. Auf die kürzlich vom Franken Markus Söder als bayersicher Ministerpräsident geäußerte Forderung nach einer Fusion kleinerer Bundesländer wurde vom Fränkischen Bund mit dem Vorschlag für eine durchdachtere Herangehensweise gekontert, bei der die Anzahl der Bundesländer von 16 auf 11 Bundesländer mit einheitlich etwa fünf bis zehn Millionen Einwohnern reduziert werden könnte. Eines dieser elf neuen Bundesländer wäre dann das Bundesland Franken mit fünf bis sechs Millionen Einwohnern.

Der Fränkische Bund würde sich sehr freuen, erstmals einen bayerischen Ministerpräsidenten an seinem Infostand zum Tag der Franken, dieses Jahr am 5. Juli in Treuchtlingen, begrüßen zu können. Der Franke Markus Söder könnte damit beweisen, für eine ergebnisoffene Diskussion über eine umfassende Föderalismusreform für Deutschland zur Verfügung zu stehen. Dass es diese braucht, darin sind sich Markus Söder und der Fränkische Bund einig.

Der vom Fränkischen Bund beworbene 11-Länder-Plan findet sich auf einer Webseite des 3. Vorsitzenden unter: https://www.ig-neugliederung.de/umsetzung.php


Pressemitteilung vom 7.2.2026

Neuzuschnitt Bundesländer: Fränkischer Bund bewirbt 11-Länder-Plan

Einheitlich etwa fünf bis zehn Millionen Einwohner

Der Verein Fränkischer Bund wird keine eigene losgelöste Initiative zur Schaffung eines Bundeslandes Franken mehr starten. Er spricht sich stattdessen grundsätzlich für eine bundesweite Neugliederung des Bundesgebietes aus. Der 1990 gegründete Verein legt sich hier nicht auf einen konkreten Neugliederungsvorschlag fest, bewirbt jedoch einen Vorschlag seines 3. Vorsitzenden als gut geeignete Diskussionsgrundlage.

Martin Truckenbrodt (Landkreis Sonneberg) hat vor etwa zwölf Jahren einen Vorschlag ausgearbeitet, welcher sich vorwiegend an kulturräumlichen und damit an historisch gewachsenen Strukturen orientiert. Das Ergebnis mit insgesamt elf neuen Bundesländern steht sehr im Einklang mit den heutigen Europäischen Wirtschaftsräumen der Metropolregionen Deutschlands. Territoriale Veränderungen seit Beginn der Neuzeit werden mit dieser Vorgehensweise nicht berücksichtigt. Zweite entscheidende Vorgabe für den Neuzuschnitt der Bundesländer ist, dass diese einheitlich etwa fünf bis zehn Millionen Einwohner haben müssen. Hier hat er, genauso wie der Fränkische Bund, das Europa der Regionen im Blick.

Sollte es eine bundesweite direktdemokratische Initiative unter Anwendung von Artikel 29 des Grundgesetzes für eine solche Föderalismus- und Verwaltungsreform geben, könnte sich diese um folgende Veränderungen für den Grobzuschnitt bemühen:

  1. Aus dem Norden Sachsen-Anhalts und dem Südosten Niedersachsens wird ein neues Bundesland gebildet.
  2. Aus dem verbleibenden Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wird ein neues Bundesland gebildet.
  3. Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg bilden ein neues Bundesland.
  4. Nordrhein-Westfalen wird anhand der Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe in zwei Bundesländer geteilt.
  5. Rheinland-Pfalz und Saarland fusionieren.
  6. Die Landkreise des Wirtschaftsraumes Heilbronn-Franken (Baden-Württemberg), die Planungsregion Südwestthüringen (Thüringen), und die drei fränkischen Regierungsbezirke des Freistaats Bayern bilden ein neues Bundesland.
  7. Das verbleibende Bundesland Baden-Württemberg wird um den Regierungsbezirk Schwaben des Freistaats Bayern erweitert.
  8. Der Süden Sachsen-Anhalts, der Freistaat Sachsen und der verbleibende Freistaat Thüringen bilden ein gemeinsames Bundesland.

Der Fränkische Bund alleine ist jedoch als Initiator ungeeignet. Ein Feinschliff der Grobstruktur in den Randbereichen dieser neuen Bundesländer im zweiten Schritt soll dort vor Ort in den betreffenden Kommunen ebenfalls selbstbestimmt und direktdemokratisch über Bürgerbefragungen oder Bürgerentscheide erfolgen. Ein solches Projekt würde die Demokratie und das Vertrauen in das System deutlich stärken. Es wäre auch ein gutes Argument für die Einführung eines regulären bundesweiten Volksentscheides als naturgemäßes Regulativ zur Politik. Die Namen der neugegliederten Bundesländer und die Festlegung der Landeshauptstädte entscheiden dann verbindlich deren Landtage.

Weitere Informationen insbesondere zum Einsparpotential und zur grundsätzlichen Herangehensweise finden sich auf der privaten Webseite von Martin Truckenbrodt unter: https://www.ig-neugliederung.de Materialien dieser Webseite können frei verwendet werden.


Pressemitteilung vom 16.1.2026

Fränkischer Bund widerspricht Söder: Bayern ist nicht zu klein, sondern zu groß

Regierungsbezirke und Regierungspräsidien sind unnötig

Der Fränkische Bund begrüßt es, dass der bayerische Ministerpräsident das Thema Neugliederung des Bundesgebietes anspricht. Allerdings denkt Markus Söder (CSU) genau in die falsche Richtung. Stadtstaaten und kleine Flächenbundesländer sind natürlich in Frage zu stellen. Aber Bayern ist genauso wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zu groß. Dies zeigt sich in der Existenz und Notwendigkeit von Regierungsbezirken in diesen Bundesländern. Bundesländer mit etwa fünf bis zehn Millionen Einwohnern benötigen offensichtlich keine Regierungsbezirke. In kleineren Bundesländern sind Planungsregionen, welche aus wenigen Landkreisen und kreisfreien Städten gebildet werden, ausreichend. Wenn eine Verwaltungsreform für die Bundesländer sinnvoll sein und Kosten einsparen soll, dann müssen die neugegliederten Bundesländer ohne Regierungsbezirke und Regierungspräsidien auskommen. Dass größere Verwaltungsstrukturen grundsätzlich effizienter wären, hat sich schon öfters als Trugschluss erwiesen.

Würde man ein Bundesland Franken bilden, welches im Gebietszuschnitt in etwa der Kulturregion Franken entspricht, hätte dieses eine Einwohnerzahl von fünf bis sechs Millionen Einwohnern. Das ist nach Ansicht des Fränkischen Bundes eine gesunde und ausreichende Größe. Ein vom Fränkischen Bund in den 1990er Jahren gestartetes Volksbegehren zur Bildung eines Bundeslandes Franken wurde damals vom Bundesinnenministerium abgelehnt. Klagen änderten daran nichts. Seitdem spricht sich der 1990 gegründete Verein für eine bundesweite Neugliederung des Bundesgebietes aus. Diese kann nur entweder von der Politik oder von einer bundesweit agierenden Organisation oder einem bundesweit aufgestellten Bündnis auf den Weg gebracht werden. Die gesetzlichen Regelungen in Artikel 29 des Grundgesetzes ermöglichen nahezu als einzige einen bundesweiten Volksentscheid in der Bundesrepublik Deutschland. Im Sinne und Interesse der Eigenverantwortlichkeit der Regionen und der dort lebenden Menschen unterstützt der Fränkische Bund grundsätzlich den basis- und direktdemokratischen Ansatz. Dieses Regulativ für die Politik ist naturgemäß notwendig und stärkt die Demokratie und das Vertrauen in das System.

Pressemitteilung vom 14.1.2026

Deutsche und Fränkische Wiedervereinigung

Nach 25 Jahren deutscher Wiedervereinigung beginnt in Sonneberg im Henneberger Land die fränkische Wiedervereinigung !
Der Infostand unseres sehr aktiven Schwestervereins „Henneberg-Itzgrund-Franken“ am 3. Oktober 2015 in Sonneberg war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg! Auch der Fränkische Bund war mit dabei und sammelte Unterstützerunterschriften zu seiner BR Initiative. Er warb mit dem Motto „Wir sind Franken“ und „Es gibt nur ein Franken“ recht erfolgreich!

Infostand

Am Infostand: Joachim Kalb, Adam Oppel, Martin Truckenbrodt (v.l.n.r.)

Der Vorsitzende der Henneberger Franken, MartinTruckenbrodt, meinte dazu:
„Zwischen Aufbau (fertig um 10 Uhr) und Mittag war es generell noch etwas ruhig auf der Festmeile. Aber dann war unser Stand bis 17 Uhr fast ununterbrochen von vielen Interessierten (siehe Bilder) belagert. Manche fragten gleich, wo man für einen Wechsel nach Franken bzw. in den Freistaat Bayern unterschreiben könne. Andere diskutierten mit uns über das Märchen, Coburg hätte mal zu einem Land Thüringen gehört. …Sehr schön war auch, dass der Fränkische Bund mit fast komplettem Vorstand und weiteren Mitgliedern vertreten war!“
Schauen Sie sich dazu bitte unsere Bilder in der Galerie „Aktuelle Ereignisse“ an und besuchen Sie auch die Seite  →  http://www.henneberg-itzgrund-franken.eu/veranstaltungen/   !

Joachim Kalb

Man kann zu dieser Veranstaltung auch einen Kommentar abgeben, wenn man angemeldet ist!

Sonneberger wollen nach Oberfranken wechseln

Vertreter der Stadt Sonneberg und Bürgermeister der CDU aus dem Landkreis äußerten kürzlich im Freien Wort Sonneberg konkrete Wechselgedanken nach Oberfranken. Dies solle im Zusammenhang mit der anstehenden Kreisgebietsreform geschehen.
Der Verein Henneberg-Itzgrund-Franken äußert Sympathie, aber auch Zweifel an der Machbarkeit.
Mehr dazu auf der Webseite des Vereins: http://www.henneberg-itzgrund-franken.eu/aktuelles.php

Sonneberg zufrieden in der Metropolregion Nürnberg

Der erste öffentliche Auftritt einer namhaften Lokalpolitikerin zusammen mit dem Verein Henneberg-Itzgrund-Franken e.V. begründet eine neue Phase in der Arbeit dieses noch jungen pro fränkischen Vereins im fränkischen Teil des Freistaats Thüringen.

Weitere potentielle Beitrittskandidaten in die Metropolregion Nürnberg wären der Landkreis Hildburghausen und die kreisfreie Stadt Suhl. Die Nachbarlandkreise des Landkreises Schmalkalden-Meiningen und des Altkreises Bad Salzungen in Unterfranken gehören momentan ebenfalls noch keiner Metropolregion an. Hier müsste dementsprechend das Thema etwas anders angegangen werden, da die Metropolregion Rhein-Main auch nicht weit entfernt ist. Mitteldeutschland liegt nördlich des Rennsteigs.

Das ist der Link zur mdr-Seite (schriftliche Informationen):

http://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/metropolregion_sonneberg100.html

Und das ist der Link direkt zum Video:   http://www.mdr.de/thueringen-journal/video262806.html